Nachlese SMI

 

Oft werde ich nach wie vor gefragt, weshalb der Wechsel vom Frankfurter Stadtwald nach Wiesbaden-Nordenstadt notwendig war.
Diesbezüglich können sie jetzt eine neutrale Darstellung in der Zeitschrift Olympisches Feuer finden, die über den Zustand der sportmedizinischen Leistungssportbetreuung in Deutschland Ende 2015 informiert. Hier klicken zum weiterlesen...

 

 

6th PODIATRIC SPORTS MEDICINE CONFERENCE in association with ECOSEP, LONDON

 

Am 13. und 14. Juli 2017 war Prof. Lohrer zum Sport-Fußchirurgenkongress in London eingeladen. In seinen Referaten beschäftigte er sich mit Orthesen am Knie und Sprunggelenk („Use of bracing in knee and ankle problems“) und mit Indikationen zur Extrakorporalen Stoßwellentherapie („ESWT – To shock or not to shock and when?”). Zusätzlich vermittelte er in ‚Hands on‘ Workshops praktische Fertigkeiten zur ESWT und zur Sonografie (Ultraschalldiagnostik).
Der Referentenabend fand im Pavillon des Lord‘s Cricket Ground statt, dem weltberühmten‚ ‚Home of Cricket‘ und die Organisatoren setzten alles daran, ihrem deutschen Gast die komplizierten Regeln und Abläufe dieser englischsten aller Sportarten zu erklären.
Später wurde noch der durch die Beatles legendär gewordene Zebrastreifen in der Abbey Road besichtigt.

Abb.: Im exclusiven Ambiente des Royal College of Physicians, Regents Park, London fand die 6th PODIATRIC SPORTS MEDICINE CONFERENCE in ASSOCIATION WITH ECOSEP statt. Hier Prof. Lohrer mit den Organisatoren, Dr. Nat Padhiar und Dr. Nikos Malliaropoulos.

 

 

 

International renommierter Fußchirurg im ESN/Lilium Operationszentrum

 

Leiter des Fußzentrum Wels/Österreich zu Gast

Für eine komplexe Fußoperation konnten wir Univ. Doz. Dr. Ernst Orthner, Leiter des Fußzentrum Wels/Österreich gewinnen. Er führte am 27.05.2017 zusammen mit Prof. Dr. med. Heinz Lohrer (European SportsCare Network - ESN, Zentrum für Sportorthopädie Wiesbaden-Nordenstadt) einen mehrstündigen, schwierigen operativen Eingriff an einem schmerzhaft-deformierten Fuß durch. Der Eingriff wurde in der Lilium Klinik Wiesbaden-Nordenstadt durchgeführt, wo der Patient auch die ersten postoperativen Tage verbrachte.
Mit dem bisherigen Verlauf sind Operateure und Patient sehr zufrieden. Zum Abschluss seines Besuches lobte Univ. Doz. Dr. Ernst Orthner lobte ausdrücklich die hohe Qualität des OP Zentrums, des Personals und der Lilium Klinik. Wir danken Dr. Orthner für seinen Besuch und für die Möglichkeit, von seiner immensen Erfahrung zu profitieren.


 

Dr. Orthner

 

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Lilium Klinik und Lilium Operationszentrum in Betrieb genommen

 

Prof. Dr. med. Heinz Lohrer ist Ärztlicher Direktor

Seit Februar 2017 ist die Lilium Klinik und das Lilium Operationszentrum in Betrieb.

Prof. Dr. med. Heinz Lohrer (European SportsCare Network - ESN, Zentrum für Sportorthopädie) freut sich, dass er der Lilium Klinik als Ärztlicher Direktor vorstehen wird. Er führte auch die erste Operation in dem neuen Operationszentrum (Abbildung 1) durch und seine Patienten waren die ersten, die den Komfort der Lilium Klinik zur stationären postoperativen Behandlung genießen konnten.

 

Lilium Klinik OP

 

1 A OP – 1 A Mannschaft. Das Team der Lilium Klinik Wiesbaden nach dem ersten Operationstag.

 

 

 

Vortrag bei der Annual Conference of The College of Podiatry in Glasgow/UK am 18.11.2016 - "Frankfurt Skyline – Haglund’s deformity"

 

Die britische Podiatry-Vereinigung hielt ihren Jahreskongress in Glasgow/Schottland ab. Über 1300 Teilnehmer waren registriert. Im Rahmen einer Sitzung zur „Podiatric Sports Medicine“ war Prof. Dr. Lohrer als Referent eingeladen und referierte zum Thema „Frankfurt skyline – Haglund’s deformity“. Das Haglund Syndrom war und ist ein zentraler Schwerpunkt der wissenschaftlichen und klinischen Arbeit von Prof. Lohrer. So konnte er eigene experimentelle Befunde, Diagnostik und Differentialdiagnostik sowie die Möglichkeiten und Ergebnisse der Therapie (konservativ oder minimalinvasiv oder operativ) darstellen.

Weitere Informationen zum Symposium: http://www.scpod.org/conference/2016-college-of-podiatry-annual-conference/.

 

 

 

 

"Das Bewegungsquartett: Nerv – Muskel – Sehne – Faszie"

 

Im Rahmen eines interdisziplinären Symposiums der Universität Freiburg und der Hochschule Furtwangen referierte Prof. Dr. Lohrer über "Wenn‘s knallt - Behandlungsstrategien bei Achillessehnenrupturen". Dabei ging er auf alle Möglichkeiten der Therapie (konservativ oder minimalinvasiv oder operativ) ein und schilderte die jeweiligen Vor- und Nachteile. Entscheidend ist, wie er anhand von Beispielen (Olympiasieger vs. Breitensportler) aus der eigenen Praxis herausstellte, ein individuell adaptiertes Vorgehen.
Weitere Informationen zum Symposium: www.igf-studium.de/news/voller-koerpereinsatz-beim-freiburger-symposium-gesundheit-und-sport.html.

 

 

 

Röntgen – ESN Praxis jetzt vollständig

 

am 9.9.2016 wurde die neue Röntgenanlage in der ESN Praxis in Betrieb genommen. Damit verfügen wir jetzt über ein hochmodernes, motorisiertes, elektronisch steuerbares und digitales Diagnoseinstrument. Nur so kann eine maximierte Qualität in der täglichen Diagnostik weiterhin aufrechterhalten werden. Wichtig in. Diesem Zusammenhang ist die Feststellung, dass in unserer sportorthopädischen Praxis vor allem funktionelle Analysen im Stehen eine wesentliche Rolle spielen. In dieser Hinsicht ist das Röntgen auch der Kernspintomographie in vielen Fällen überlegen.

 

Hier der link zum Produktvideo auf Youtube

 

 

 

Vorbereitung einer retrospektiven Fragebogenevaluation

 

vom 15. bis 21.9.2016 hatte das ESN Zentrum „Besuch“ aus Griechenland. Da wir seit 2006 das Ergebnis zahlreicher operativer Interventionen an den unteren Extremitäten (beispielsweise an den Achillessehnen) prä- und postoperativ mit verschiedenen Fragebogen dokumentiert haben, wird es jetzt Zeit, diese umfangreiche Datenbank auszuwerten. Zur Vorbereitung einer entsprechenden, groß angelegten Untersuchung war Maria Meke (Data Analysis & Statistics) extra aus Thessaloniki für eine Woche angereist.

 

 

Vortragsreise nach London

 

Am 16. Und 17.9.2016 war Prof. Lohrer für 2 Tage nach London für mehrere Vorträge beim 5th Annual Podiatric Sports Medicine Conference in Association with European College of Sports & Exercise Physicians nach London eingeladen.

Zunächst vermittelte er unter dem Thema ESWT-Knobology Basiswissen zum Thema Extrakorporale Stoßwellentherapie.< br /> Sodann war er ein gefragter Instruktor beim ESWT workshop.
Schlussendlich konnte er die von ihm entwickelte, endoskopisch- minimalinvasive Operationstechnik zur Therapie chronischer Kompartmentsyndrome („Endoscopic superficial fasciotomy in the treatment of Chronic Exertional Compartment Syndrome“) und deren Ergebnisse vortragen.

 


(Die Abbildung zeigt die Kongressveranstalter (Dr. Nikos Malliaropoulos und Dr. Nat Padhiar) mit Prof. Heinz Lohrer im Royal College of Surgeons vor der Statue des Chirurgen und Anatomen John Hunter (1728-1793))

 

 

ESWT (Extrakorporale Stoßwellentherapie)
Drei neue Publikationen

 

Im Rahmen der internationalen ESN Kooperation wurden jetzt drei weitere Forschungsarbeiten abgeschlossen und international publiziert. Diese Arbeiten evaluieren die extrakorporale Stoßwellentherapie in verschiedenen Aspekten.


Historical ESWT Paradigms Are Overcome: A Narrative Review. Hier beleuchten die Autoren die historische Entwicklung der extrakorporalen Stoßwellentherapie, die 1995 durch Prof. Dr. Heinz Lohrer in die Sportorthopädie eingeführt wurde. 1996 bereits stand diese damals innovative Behandlungsform der deutschen Olympiamannschaft in Atlanta zur Verfügung. Die Entwicklungen, die diese „Operation ohne Messer“ seither erfahren hat, werden detailliert analysiert.


Success and Recurrence Rate after Radial Extracorporeal Shock Wave Therapy for Plantar Fasciopathy: A Retrospective Study. Hier zeigen die Autoren in einer retrospektiven Analyse bei Patienten mit Fasziitis plantaris (Fersensporn), dass ein Jahr nach radialer ESWT Behandlung eine Erfolgsquote von 98 % erzielt wurde und dass nur 8 % der Behandelten im weiteren Verlauf erneut von Beschwerden heimgesucht wurden.


Radial extracorporeal shockwave therapy for the treatment of finger tenosynovitis (trigger digit). In dieser Arbeit zeigen die Autoren eine neue Indikation für die RSWT, nämlich schmerzhafte Schädigungen der Beugesehne der Finger, bis hin zum „Schnappfinger“. Für diese Indikation legt hier die weltweit erste Publikation vor. Die Arbeiten sind in hochrangigen internationalen Peer review Zeitschriften (BioMed Research Internationa bzw. Open Access Journal of Sports Medicine) publiziert. Alle diese Zeitschriften sind sogenannte Oppen Access Zeitschriften, d.h. jedermann kann ohne Gebühr die Artikel einsehen. Unsere Arbeitsgruppe hat gezeigt, dass sie auch im Bereich der RSWT Forschung weltweit nach wie vor zu den führenden im Bereich der Sportorthopädie gehört. Das nächste diesbezügliche Projekt ist die Erstellung eines Buches zum Thema ESWT und Sportorthopädie.

Wir gratulieren!

Vier Wochen – Drei Weltmeister!

 

Das ist wirklich ein sehr erfolgreicher Herbst. Drei Weltmeister in nur vier Wochen und das in ganz verschiedenen Sportarten.
Wir gratulieren zum Weltmeistertitel

 

- Felix Rijhnen (Speedskating, Nanjing, China)
- Pauline Schaefer (Kunstturnen-Schwebebalken, Montreal, Canada)
- Patrick Lange (Triathlon Ironman – Hawaii)

 

1,5 Jahre nach Operation der Peroneussehne wird Felix Rijhnen Weltmeister

 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lohrer,
ich möchte meinen Erfolg bei den Weltmeisterschaften im chinesischen Nanjing vor wenigen Wochen noch einmal zum Anlass nehmen, um mich bei ihnen für die hervorragende Betreuung während der Verletzung meiner Peroneussehne zu bedanken! Sie sind ein entscheidender Faktor zum erreichen des Weltmeistertitels gewesen!
Vielen Dank und beste Grüße!
Felix Rijhnen

 

Felix Rijhnen Weltmeister

"We create Champions!"

 

 

Achillessehnenverletzungen und Achillessehnenschäden.

 

Chronische Schmerzsyndrome der Achillessehne.

Am 18.09.2017 wurde eine zusammenfassende Darstellung über Achillessehnenverletzungen und Achillessehnenschäden (chronische Schmerzsyndrome der Achillessehne) im Internet veröffentlicht -Hier geht's zum Artikel.- Prof. Dr. med. Heinz Lohrer hat sein reichhaltiges Expertenwissen zusammengefasst, welches auf seiner Erfahrung mit akuten und chronischen achillären Schmerzsyndromen aus über 30 Jahren beruht. In dieser Darstellung kann der Laie und der Fachmann klare Handlungsanweisungen erkennen zur diagnostischen Abgrenzung und zur Therapie.

 

ECOSEP FELLOW eine Woche im ESN Wiesbaden-Nordenstadt

 

Mannschaftsarzt spanischer Top Fußballclubs zu Gast im ESN

Vom European College of Sports and Exercise Physicians (ECOSEP) wurde Dr. Guillermo Recatero Rude für ein “Fellowship” (Gastarzttätigkeit) ausgewählt. Dr. Recatero Rude hat in den vergangenen Jahren bei allen spanischen Top-Fußballclubs (Real Madrid, FC Barcelona, FC Sevilla) als Mannschaftsarzt gearbeitet. Die Gastarzttätigkeit wird von SPORLASTIC, einem führenden Bandagenhersteller unterstützt. Das ESN Zentrum in Wiesbaden-Nordenstadt war Dr. Recatero Rude‘s erste Wochenetappe auf seinem Weg durch fünf europäische Zentren der Sportmedizin. Im Weiteren wird er noch wochenweise in führenden sportmedizinischen Zentren in Bolongna, Barcelona, Thessaloniki und London zu Gast sein. Die Woche in Wiesbaden-Nordenstadt hat den spanischen Gastarzt sehr beeindruckt. Er war besonders begeistert von der „kompletten Sportorthopädie“, d.h. einem Ansatz von der Prävention, über eine hoch effiziente (sport)orthopädische Diagnostik bis zur konservativen und operativen Therapie. "Das habe ich so noch nie gesehen", schwärmte der ECOSEP-Fellow bei seinem Abschied.

 

 

Bio statt Metall

 

Dr. Felmet, der Originalinaugurator des implantatfreien Ersatzes des vorderen Kreuzbandes im European SportsCare Network - ESN, Zentrum für Sportorthopädie Wiesbaden-Nordenstadt und der Lilium Klinik

Für die operative Behandlung zweier komplexer Kniegelenkverletzungen konnten wir Dr. med. Gernot Felmet, ärztlicher Leiter der ARTICO Sportklinik (Villingen Schwenningen) gewinnen. Er führte am 27.05.2017 zusammen mit Prof. Dr. med. Heinz Lohrer (European SportsCare Network - ESN, Zentrum für Sportorthopädie Wiesbaden-Nordenstadt) zwei vordere Kreuzbandrekonstruktionen mit der von ihm inaugurierten Technik durch. Die Operationen wurden in der Lilium Klinik Wiesbaden-Nordenstadt durchgeführt, wo die beiden Patienten auch die ersten postoperativen Tage verbrachten.
Zunächst wurde eine "Healing response" Operation durchgeführt. "Diese Technik, bei der das ursprüngliche Kreuzband erhalten wird, kann bei etwa 5-15% der Patienten etwa in den ersten 6 Wochen nach dem Unfall angewandt werden", so Dr. Felmet.
Bei der zweiten Operation musste ein Ersatz des vorderen Kreuzbandes durchgeführt werden. Dafür hat Dr. Felmet ein „All Press Fit“ Verfahren entwickelt. Es „steht für biologische und anatomisch korrekte Kreuzbandrekonstruktion ohne Fremdimplantate“. Das Verfahren bietet eine Reihe von Vorteilen für den Patienten. Es handelt sich dabei um die „heute am weitesten entwickelte fremdmaterialfreie Technik für alle Sehnentransplantate, und immer werden die anatomischen Bündel rekonstruiert“, so Dr. Felmet. Wir danken Dr. Felmet für seinen Besuch und freuen uns auf die weitere Kooperation im Netzwerk.

 

Dr. Felmet

 

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Hoch hinaus - 5th ECOSEP & FIFA Congress in Dubai

 

European SportsCare Network (ESN), Zentrum für Sportorthopädie Wiesbaden-Nordenstadt in ECOSEP/FIFA Congress eingebunden

Zusammen mit der FIFA veranstaltet das European College of Sports and Exercise Physicians (ECOSEP) am 9.+10. Dezember 2017 in Dubai einen Kongress. Als „Vice Chairman ECOSEP“ ist Prof. Dr. med. Heinz Lohrer (European SportsCare Network - ESN, Zentrum für Sportorthopädie Wiesbaden-Nordenstadt maßgeblich beteiligt an der Vorbereitung dieser internationalen Fachveranstaltung. Natürlich liegt ein wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt auf Verletzungen und Schäden bei Fußballern.

 

5.E.C.O.S.E.P.-Congress

 

 

Geburtstag

 

1 Jahr ESN European SportsCare Network (ESN), Zentrum für Sportorthopädie

Kaum zu glauben. Am 01.03.2017 wurde das ESN – Zentrum für Sportorthopädie in Wiesbaden-Nordenstadt schon 1 Jahr alt. In dieser Zeit haben wir 4574 Patienten betreut. Mit diesem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Unsere Patienten sind super zufrieden, unsere Mitarbeiter fühlen sich wohl. "Das ist jetzt die Basis für weiteren Erfolg! Nichts hat sich verschlechtert, alles hat sich verbessert!"

 

 

FUSSBALL (FASH-Fragebogen evaluiert)

Eine neue Publikation: Validation of the FASH (Functional Assessment Scale for Acute Hamstring Injuries) questionnaire for German-speaking football players.

Im Rahmen der internationalen ESN Kooperation haben wir 2014 einen Fragebogen entwickelt zur Erfassung des Schweregrades der besonders im Fußball und bei Leichtathleten sehr häufigen Muskelverletzungen am beugeseitigen Oberschenkel. Die damaligen Untersuchungen waren schwerpunktmäßig mit Leichtathleten durchgeführt worden. Jetzt haben wir in einer ausgedehnten Anschlussuntersuchung mit Fußballern und Fußballerrinnen aus verschiedenen Ligen in Deutschland die deutschsprachige Version dieses Fragebogens (FASH-G (Functional Assessment Scale for Acute Hamstring Injuries) auf seine Validität hin untersucht.
Die Arbeit ist in einer hochrangigen internationalen Peer review Fachzeitschrift (Journal of Orthopaedic Surgery and Research (2016) 11:130) publiziert. Dabei handelt es sich erneut um eine Open Access Zeitschrift, d.h. jedermann kann ohne Gebühr den Artikel einsehen und hier downloaden.
Insgesamt konnte damit auch im Jahr 2016 das hohe wissenschaftliche Niveau gehalten, bzw. mit neuen Kooperationspartner noch weiter ausgebaut werden.

 

 

Real Madrid Mannschaftsarzt im ESN

 

Dr. Jose Maria Bueno Padilla, Mannschaftsarzt beim Championsleague Sieger Real Madrid, wurde in diesem Jahr vom European College of Sports and Exercise Physicians (ECOSEP) für ein „Travelling fellowship“ ausgewählt. Dabei wird er als Gastarzt wichtige Zentren der europäischen Sportmedizin für jeweils eine Woche besuchen. Vom 21. bis 26.6.2016 war er entsprechend als Gastarzt zur Hospitation im ESN Zentrum in Wiesbaden-Nordenstadt bei Prof. Lohrer. Als weitere Stationen sind Thessaloniki, Bologna, Barcelona und London geplant. Einen kurzen Abstecher machte Dr. Bueno Padilla nach Zeulenroda, um eine Betriebsbesichtigung beim Bandagenhersteller Bauerfeind (Sponsor des Fellowship) zu machen.

 

Bueno Padilla

 

 

Pilotprojekt zur biomechanischen Messung mit Arthrometer

 

am 24.6.2016 fand im Anatomischen Institut der Universität Mainz eine ganztägige komplexe biomechanische Pilotuntersuchung an einem Leichenpräparat statt.
Bereits vor etwa 10 Jahren wurde von Prof. Lohrer und Dr. Tanja Nauck ein Sprunggelenkarthrometer zur Bestimmung der mechanischen Stabilität des Sprunggelenkes entwickelt. Dieses Arthrometer wurde im Verlauf weiter entwickelt. Die aktuelle, verbesserte Version des Gerätes wurde von der Firma ELMAKO (Iffezheim) gebaut. Zum Beginn zweier Doktorarbeiten wurden jetzt erste Messungen am Leichenpräparat durchgeführt. Für die kinematischen Analysen waren Sportwissenschaftler aus Freiburg extra angereist. Die acht Mitarbeiter der Arbeitsgruppe kamen aus fünf verschiedenen Ländern (China, Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland).

 

Arthrometermessung

 

 

Olympiakandidat aus Ägypten im ESN Wiesbaden

 

Der Afrika Rekordhalter und 7. der Olympischen Spiele 2012 Mostafa Al-Gamel war zur Rehabilitation nach einer schweren Verletzung, die er sich beim Training in Ägypten zugezogen hatte, jetzt zur Rehabilitation in Deutschland. Die ärztliche Betreuung erfolgte im ESN – Zentrum für Sportorthopädie in Wiesbaden-Nordenstadt. Auch wenn eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio nicht wahrscheinlich ist, wünschen wir ihm für seine Karriere doch alles Gute.